Leben und Arbeiten in NYC

 

Hier das Video zu meinem Aufenthalt (Kurzbericht): (Bitte klicken)

Die Collage stellt die Geschichte meiner mehrmaligen Guerilla-Aktionen und Selbst-Ausstellungen in New York im Herbst 2016 dar. Ich hielt meine Performance auf der High Line in New York mit der hyperrealistischen Skulptur ,,Streetwalker“ von Tony Matelli in Fotos fest und stellte diese sowohl im New Yorker Museum Guggenheim als auch im Metropolitan Museum SELBST aus.

Als Reaktion auf fremdenfeindliche Maßnahmen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, wie Einreiseverbot etc., äußerten viele amerikanische Künstler Protest in Form von Aktionstagen, „ART STRIKEs“, Demonstrationen, Märschen und anderer künstlerischen Interventionen massiven WIDERSTAND. Viele Museen, u.a. das MoMa-NYC, stellten spontan Werke von KünstlerInnen aus den in den USA über Nacht „unerwünschten Nationen“ aus.

Im August 2016 entschloss ich mich spontan zu einem Studienaufenthalt in NYC, um Englisch zu lernen und die Kunstszene kennenzulernen. Fast täglich besuchte ich einen kostenlosen Englisch-Kurs für immigrants in verschiedenen New Yorker Libraries. Dabei lernte ich zwar kein Englisch, dafür aber lernte ich das New Yorker Leben der Immigrantinnen und Immigranten kennen, und kam in alle Gegenden New Yorks.

Mein wichtigster Kontakt war der österreichische Conceptual Artist Stefan Eins – One, der seit den 1960er Jahren in New York lebt und arbeitet und mich unter seine Fittiche genommen hat. Stefan EINS ONE 壹 ف رد OДИН UNO lebt heute in der Seniorenresidenz „Woodstock“ – am Times Square.

 


STEFAN ONE 壹 EINS ف رد OДИН UNO

Mein wichtigster Kontakt war der österreichische Conceptual Artist Stefan Eins – One, der seit den 1960er Jahren in New York lebt und arbeitet und mich unter seine Fittiche genommen hat. Stefan Eins lebt heute in der Seniorenresidenz „Woodstock“ – am Times Square.

Stefan stellte auch den Kontakt zum Aktivisten und Fotografen Joel Simpson her. Anlässlich des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gab es viele künstlerische Aktivitäten. Der Fotograf und Aktivist Joel Simpson fertigte laufend Hand-outs an, die bei den zahlreichen Demonstrationen und Veranstaltungen großflächig verteilt wurden.

Am Sockel der Freiheitsstatue lädt Emma Lazarus im Gedicht NEW COLOSSEUS alle Bedürftigen zu kommen. Simpson hat mich, darauf anspielend, folgendermaßen als NEW NEW COLOSSEUS abgebildet:

Nach der Wahl freilich sah das aber anders aus:

 

Am 11.04.2017 um 02:27 schrieb Joel Simpson:

Liebe Zsuzsi,

Your opening your mouth while posing for this figure was a STROKE OF GENIUS!!

It permitted me to create this new version of the NEW NEW COLOSSUS, this one where the cry of the monster statue is so piercing that it makes the New York skyscrpers crumple, while the Trump-in-the-Moon looks down malevolently.

Incidently, I took this photo of Trump myself back in 2006 at a 1-day conference on business promotion in New York City. I will, of course, send you a good-sized print of this, plus several smaller prints for distribution to your friends.

Warmest, Joel

Joel Simpson

Bei der Buchpräsentation von Marina Abramovic‘ „Walk through walls“ anlässlich ihres 70. Geburtstag war ich natürlich auch dabei.

Ich besuchte verschiedene Kurse und Workshops in „THE ART STUDENTS LEAGUE OF NEW YORK“.  Wochendworkshops und regelmäßig stattfindende wöchentliche Lectures bei tollen Künstlerinnen und Künstlern. Ein sehr umfangreiches Programm, das ich absolviert habe.

Zu meinen eigenen Aktivitäten zählten auch Performances und self-X-hibitions (siehe Kapitels 4.3 – 4.6).

Nebenbei habe ich auf meine Tätigkeit als Gestaltstherapeutin nicht vergessen und an einem ganztägigen Workshop mit Kolleginnen und Kollegen, geleitet von Naaz Hosseini zum Thema „Voice Attonement and the Change Process“ am „NY Insitute for Gestalt Therapy“ teilgenommen.

Auch sonst hatte ich interessante Begegnungen, auch in der U-Bahn.